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Neben den im Zentrum aller Buddha-Tempel stehenden Buddhastatuen treffen wir insbesondere in einigen in jüngerer Zeit neu errichteten oder neu ausgestalteten Klosteranlagen lebensgroße Plastiken. Diese repräsentieren oftmals die bereits aus der Wandmalerei bekannten Erzählstücke: Szenen aus der Lebensbeschreibung des Buddha Gautama oder auch Jatakas, die der Illustration der zehn Paramitas dienen usw.
Neu hinzugekommen sind die Plastiken von bedeutenden buddhistischen Persönlichkeiten, wie etwa die Plastik der berühmten Laienanhängerin Visākhā.
In den folgenden Beispielen fällt dem Betrachter der außergewöhnliche Körperschmuck, insbesondere der Kopfschmuck, ins Auge. Ein Blick in die schriftlichen Quellen zur Visākhā-Biografie macht deutlich, dass der Künstler bemüht war, die dort genannten Details über Visākhās besonderen Körperschmuck (Pali: mahālatā-pasādhana/Sinhala: palaňdanāva) in seinem Kunstwerk (Plastik, Portraitmalerei und Lithografie) umzusetzen:
Die in Pali verfasste Beschreibung dieses Schmuckstückes wird im Kommentar zum Dhammapada mitgeteilt; eine singhalesische Darstellung findet sich in dem Klassiker Pujavaliya.

Visākhā-Plastik im Jetavanārāma Vihāraya (Colombo), von N. C. Arnōlis, 1955.

Visākhā-Plastik im Yaṭagala Rājamahāvihāra (Galle).

Visākhā-Plastik im Vardhanārāma Purāṇa Vihāraya (Galle).
Neben diesen Beispielen aus dem Bereich der plastischen Gestaltung finden sich auch unter den Portraitmalereien Darstellungen von Visākhā:

Visākhā-Portrait im (v.l.n.r.) Aśokārāmaya Vihāraya (Colombo), Jayanti Vihāraya (Ambalangoda) und im Sudharmārāma Vihāraya (Karapitiya).
Den in allen vorangehenden Plastiken bzw. Malereien dargestellten Kopfschmuck trägt Visakha auch im folgenden Bilddruck:
